Passionsandachten im Spiegel der Reformation

In diesem Jahr wollen wir Themen und Anliegen der Reformation mit der Passion Jesu verknüpfen, und nach ihrer Botschaft und Aktualität für uns heute befragen. Dabei stehen neben biblischen Texten aus der Passionsgeschichte ein Lied, ein Gedicht und ein Bild im Mittelpunkt dieser Passionsandachten.

Herzliche Einladung zu den Passionsandachten:
Montag, 10. April, 19:00 Uhr in der Kirche in Rattenharz, Pfarrerin Dr. Viola Schrenk:
„Bleibet hier und wachet mit mir“
Dienstag, 11. April, 19:00 Uhr in der Christuskirche in Weitmars, Pfarrerin Regina Korn:
„Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem“
Mittwoch, 12. April, 19:00 Uhr in der Stadtkirche in Lorch, Pfarrerin Regina Korn:
„Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten“

Außerdem herzliche Einladung zum Distriktgottesdienst mit Abendmahl am
Gründonnerstag, 13. April, 19:00 Uhr in der Martin-Luther-Kirche in Waldhausen,
Pfarrerin Dr. Viola Schrenk

17.04.2017: Herzliche Einladung an die ganze Kirchengemeinde!

Am Ostermontag, 17. April 2017, wird unsere Pfarrerin Regina Korn verabschiedet. Pfarrerin Regina Korn wird am 1. Mai 2017 ihre neue Stelle  in Bad Mergentheim antreten.
Gottesdienst um 9:30 Uhr in der Stadtkirche, anschließend im  Gemeindehaus Stehempfang mit einer Kleinigkeit zu essen und zu
trinken. Ab 11:15 Uhr hören wir Abschiedsworte an Pfarrerin Regina Korn und Ihren Ehemann Hans-Jürgen Hinnecke.
Herzliche Einladung!
Pfarrer Christof Messerschmidt und Ruth Schenker!

Werde, was du noch nicht bist,
bleibe, was du jetzt schon bist,
in diesem Bleiben und diesem Werden
liegt alles Schöne hier auf Erden.
(Franz Grillparzer)

Remstal Gartenschau 2019: Gestaltung Kirchhof

Im Jahr 2019 wird die Remstal Gartenschau stattfinden. Im Rahmen dieses Ereignisses wird wahrscheinlich der Kirchhof um die Stadtkirche ein anderes Gesicht bekommen. Um dafür vorbereitet zu sein, wurden bereits vor allem Eiben gefällt. Zur Erinnerung: Der Kirchhof war bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts der Friedhof für die Lorcher. Aus der oder auch späteren Zeit stammen die Eiben auf dem Kirchhof, die ursprünglich als Grabbepflanzung dienten. Die Gräber sind mittlerweile aufgelöst, die Eiben sind weiter gewachsen. Der Kirchhof ist der zentrale Platz in der Stadt und wird von vielen aufgesucht, das soll auch weiterhin so sein. Gleichzeitig sind Wege uneben und müssen gerichtet werden, außerdem hat die Stadt mit Blick auf die Remstal Gartenschau eine Kooperation angeboten, bei der auch eine Neugestaltung des Kirchhofs im Blick ist. Die Umgestaltung ist noch nicht beschlossen, weil die Finanzierung noch nicht endgültig geklärt ist. Sollte allerdings eine Veränderung kommen, dann hat sich der Kirchengemeinderat für die Variante auf dem Plan entschieden, zusätzlich mit einem begehbaren Labyrinth.
Unabhängig von der Realisierung der vorgeschlagenen Maßnahme hat der Kirchengemeinderat entschieden, die Eiben auf dem Kirchhof zu entfernen, um schon Vorbereitungen treffen zu können und dem Kirchhof schon jetzt ein neues Gesicht geben zu können.
Wie bei jeder Veränderung ist nicht jeder gleich davon überzeugt und angetan. Manches Mal braucht es eine Weile, bis sich das Auge an das Neue gewöhnt.
Gleichzeitig liegt es aber in unserer Verantwortung, dass wir auch das uns Anvertraute verändern und weiterentwickeln. Mit Plan und Augenmaß.
Hier sehen Sie den Plan zur Umgestaltung des Kirchhofs der evangelischen Kirche!

Jeden zweiten Freitag im Monat: Friedensgebet

Immer am zweiten Freitag im Monat um 17:00 Uhr wird es ein Friedensgebet in einer der Ev. Predigtstätten auf dem Stadtgebiet Lorch geben. Das haben die beiden Ev. Kirchengemeinden Waldhausen und Lorch und Weitmars zusammen entschieden. Die gemeinsam von einem Vorbereitungsteam erarbeitete Liturgie wird in jedem Friedensgebet gleich bleiben. Inhaltlich verändern wird sich der jeweils aktuelle Bezug. Während der Termin – auch in Ferienzeiten - immer gleich bleibt, ändert sich der jeweilige Ort: Das Friedensgebet wandert durch die vier Ev. Predigtstätten auf dem Stadtgebiet. Der nächste Termin ist am 10.03.2017 in der Christuskirche in Weitmars. Die weiteren Termine und Orte sind: Am 12.05.2017 in der Stadtkirche Lorch und am 09.06.2017 in der Kapelle in Rattenharz.
 

Gedanken zum Logo der Ev. Kirchengemeinde Lorch und Weitmars

Die beiden Kirchengemeinderatsgremien von Lorch und Weitmars haben viele gemeinsame Sitzungen erlebt, seitdem klar war, dass die Pfarrstelle Lorch-Süd um 50% gekürzt wird. In beiden Gremien war schnell deutlich, dass die Reduzierung der Pfarrstelle auch strukturelle Veränderungen mit sich bringen wird. Deshalb haben sich beide Gemeinden entschieden, miteinander  zu fusionieren. Bei der letzten gemeinsamen Klausursitzung Anfang des Jahres 2015 wurde auch beraten, dass es für die neue Gemeinde Lorch und Weitmars ein neues Logo geben soll. Bei den auf der Klausur geäußerten Gedanken fielen einige Stichworte, welche die Richtung vorgegeben haben. Das Logo sollte Bewegung ausdrücken, etwas Verbindendes haben, offen sein und wenn möglich auch eine inhaltliche Botschaft haben. In der Sitzung wurde das “ & „ favorisiert. Da das sogenannte „kaufmännische und“ aber seinen Platz bei Firmen hat, hat der Oberkirchenrat davon abgeraten, genauso wie manche Gemeindeglieder bei der Gemeindeversammlung.
Die Ideen der Klausursitzung aufgreifend, haben die beiden Kirchengemeinderatsgremien sich auf das abgebildete Logo geeinigt.
Das Logo zeigt Bewegung. Es erinnert mich an ein Kreuz, das sich bewegt, läuft. Es ist offen, wie eine Schale, die empfängt und die in sich einen Kreis birgt. Keinen Anfang und kein Ende zu haben  ist ein Kennzeichen eines Kreises, weshalb der Kreis von alters her ein Symbol für Gott und seine Ewigkeit ist. Wer mag, kann auch eine Verbindung von oben  auf dem Berg und unten im Tal erkennen, wie es typisch ist für unsere Gemeinde. Manche wohnen im Tal, manche auf dem Berg.  Das Logo ist bewegt, es ist offen, es verbindet und zeigt, was  die Mitte ist und was trägt. Etwas Verbindendes hat es allein dadurch schon, dass beide Namen Lorch und Weitmars durch das Logo verbunden sind.
Gleichzeitig hat es eine einladende, offene Haltung. Wie offene Arme, die einen empfangen wollen, eine herzliche Einladung in unserer Gemeinde zu sein und begrüßt zu werden, ja auch gesegnet zu werden. Einer hat gesagt, die Haltung erinnert ihn an die Segnungsgeste der Pfarrerin, des Pfarrers am Ende des Gottesdienstes. Letztlich ein Zeichen der Gemeinschaft, das unterschiedliches verbindet, offene für Neues ist und sich ausgerichtet auf Gott weiß.