Waldheim – Ferienfreizeit 2017

„Auf großer Expedition“
So lautete das Motto der ersten Waldheimfreizeit in diesem Jahr

76 Kinder eroberten am ersten Tag der Freizeit mit viel Freude und Jubel
das Waldheimgelände.
Los ging es dann für Safarianer, Seefahrer, Perser ... ans Ausrüstung basteln, Gegend erkunden, Schatz suchen ... und zusammen mit unserem Entdecker gab es jeden Tag Neues aus dem Leben von Petrus.
... spannend war das - wie Petrus Jesus kennen gelernt hat, was er alles mit ihm erlebt hat und wie Jesus ihn trotz Versagen und Zweifel nie fallengelassen hat.  Und Petrus zu einem eifrigen und unerschrockenen „Evangelist“ wurde.
 

... Niemals im Leben wollte Petrus ohne Jesus sein – SEIN Rat, SEINE Hilfe, SEIN Mitgehen waren ihm immer das Wichtigste und das gab ihm Mut und Standhaftigkeit – so haben wir auch in unserem Waldheimhit gesungen: „ Nie- ie- iemals geh ich ohne dich, denn o- o- ohne dich da fürcht ich mich, es ist besser nicht allein zu sein, so komm doch Gott ich lad dich ein!“
 

Das zu erfahren und immer wieder zu hören war ein gutes Erlebnis für die Kids, dazu viel Sport und Spiel in 5 altersgerechten Gruppen, aber auch in Großaktionen mit allen zusammen und buntgemischt: bei Fußballturnier, Sportfest, Schnitzeljagd, Geländespielen, Workshops, u.v.m. 


Ein Höhepunkt war der gemeinsame Abschluss der ersten Woche mit einem kurzen Gottesdienst und einem Einblick für die Eltern in das, was die Kinder schon alles erlebt hatten ...

Höhepunkt für die „Großen“ war dann ein Abend mit Grillen, Nachtwanderung und
anschließender Übernachtung!
Für die Kleineren gab es ein leckeres Flammkuchenessen mit anschließender  Lesenacht,
die alle sehr genossen haben!

Es hat einfach sehr viel Freude gemacht mit so vielen begeisterten Kids und so vielen
motivierten und super tollen Mitarbeitern zwei Wochen – mit gutem Wetter - zu erleben,
an denen auch Gott mittendrin und dabei war und Bewahrung geschenkt hat!

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Mit herzlichen Grüßen
Andrea Kaul

"Indianer - Im Waldheim war es ruhig - zu ruhig"
So lautete das Motto der zweiten Waldheimfreizeit in diesem Jahr

In diesem Jahr mussten sich die Teilnehmer der zweiten Waldheimfreizeit mit fiesen Wilderern anlegen, um verschwundene Tiere zu retten.

„Pssst, hört ihr das?“ flüstert eine leise Stimme. „Nein, wir hören nichts!“, schallt die Antwort aus knapp 60 Kinderstimmen der Fragenstellerin lautstark entgegen. Einmal am Tag stellt Anna-Marie in ihrer Rolle als Indianerin „Singender Schatten“ den Teilnehmern des Ferienwaldheims in Lorch diese Frage. Und immer lautet die Antwort gleich. Muss sie auch. Denn in die Jagdgründe der Indianer sind Wilderer eingedrungen, die sich jeden Tag auf die Jagd machen, und jedes Mal verschwindet eine weitere Tierart aus den Wäldern rund um das Waldheim Lorch. Zum Glück sind die Kinder da, die den Indianern dabei helfen, die gefangenen Tiere wieder zu befreien.

Diese Situation gehört zur Geschichte der zweiwöchigen Kinderfreizeit vom 14. bis 25. August 2017, an der die Kinder aktiv an der Handlung teilnehmen konnten. Die diesjährige Freizeit stand unter dem Motto „Indianer“, und entsprechend gekleidet wurden die insgesamt 57 Kinder auch von einem Teil der pädagogischen Betreuer empfangen. Allerdings war Häuptling „Halber Hahn“ gar nicht glücklich über die Ankunft der Bleichgesichter. Schließlich ist bekannt, dass diese nur Unglück bringen und außerdem gibt es im Dorf zu wenig Tipis, um alle Gäste unterbringen zu können. Doch auf Zureden der Stammesschamanin und deren Medium, der Grapefruit „Kleine Sonne“, stimmte Halber Hahn zum Verbleib der Kinder zu, wenn diese sich ein eigenes Tipi bauen würden.

Nach der Begrüßung wurden die Kinder entsprechend ihrer Altersgruppe in fünf Gruppen eingeteilt, für die jeweils ein Totem- oder Krafttier als Pate zugeteilt war. So liefen dann nicht mehr Einser oder Fünfer über das Gelände, sondern Eulen, Wölfe, Raben, Streifenhörnchen und Bisons, die sich direkt zu Beginn der Freizeit auf die Suche nach Material für ein eigenes Tipi machten. Das Thema „Indianer“ führte auch sonst wie ein roter Faden durch die Freizeit. In dieser Zeit durften sich die Kinder bei einem Geländespiel einer Indianerprüfung unterziehen, bei der Nachtwanderung einer Mutprobe oder bei einem Sporttag Indianerspiele nachspielen.

Doch schon bald nach der Ankunft der Kinder zeigte sich, dass die Schamanin mit ihrem Rat Recht hatte, dass die Kinder bei den Indianern bleiben durften. Denn jeden Tag verschwanden weitere Tiere aus dem Wald, die von Wilderen, gespielt von den verbliebenen Gruppenleitern, gefangen wurden, um sie in der nächsten Stadt zu verkaufen. Mit kleinen Videos, die den Kindern hin und wieder vorgespielt wurden, wurden die Kinder über das Treiben der Bösewichte informiert. Jeden Tag bekamen die Kinder dann auf Zettel gedruckte Fußspuren von den verschwundenen Tieren mit nach Hause, damit die Nachwuchsindianer raten konnten, welches Tier als nächstes gerettet werden muss.

Bei der Rettung von Bibern, Coyoten, Adlern oder Klapperschlangen mussten die Kinder beispielsweise Schlüssel für Fallen suchen, Rätsel lösen oder Puzzles zusammenbauen. Jeden Tag wartete eine neue Aufgabe auf die Waldheimer. Doch das eigentliche Problem, die Wilderer loszuwerden, wurde so nicht gelöst. Also beschloss der Singende Schatten, sich bei den Wilderern einzuschmeicheln, ihr Vertrauen zu gewinnen und die Fallensteller selbst in die Falle zu locken.

Am letzten Tag der Freizeit war es dann auch soweit. Unter dem Vorwand, dass es im Dorf der Indianer einen weißen Puma gäbe und alle Krieger bei der Bisonjagd und die anderen Indianer beim Beeren sammeln sind, lockte Singender Schatten die Wilderer in das Indianerdorf. Dort hatten sich aber bereits die Kinder in ihren selbstgebauten Zelten versteckt. Als die Trapper ins Dorf kamen, sprangen die Kinder aus ihren Zelten, nahmen die Wilderer gefangen und retteten so alle Tiere in den Wäldern. Die Wilderer wurden als Strafe von den Kindern noch in den Pool geworfen und aus dem Dorf vertrieben. Die Tiere im Wald waren wieder sicher und der Singende Schatten muss auch keine weiteren Fragen mehr stellen.