Krankenpflegeverein der Gesamtstadt Lorch e.V.

Der Vorstand des Krankenpflegevereins berichtete über eine stabile Entwicklung bei der Mitgliederanzahl und den Finanzen in der Mitgliederversammlung am 28. November 2018. Neben Berichten des Vorsitzenden und des Rechners stand auch eine Nachwahl im Vorstand an. Neu gewählt wurde Jovanka Jakubovski als Nachfolgerin der im Jahr 2018 leider verstorbenen Barbara Teschner.
Vorstandsvorsitzender Manfred Wünsche begrüßte die anwesenden Mitglieder und neben Pfarrer Christof Messerschmidt erstmals auch Lorchs neuen katholischen Pfarrer Erhard Nentwich sowie Vikarin Ulrike Golder vom evangelischen Pfarramt Waldhausen. Er teilte mit, dass der Krankenpflegeverein seiner Aufgabe, die Sozialstation Lorch und andere Pflegeeinrichtungen zu fördern, in vollem Umfang nachgekommen ist. Nachdem die Vorteile der Mitgliedschaft im Mitteilungsblatt intensiv beworben wurden, konnte der starke Rückgang der Vorjahre bei der Mitgliederanzahl im Jahr 2017 gebremst werden. Die Zahl der Mitglieder ging nur geringfügig von 805 auf 800 Mitglieder zurück. Für 2018 wird eine stabile bis leicht steigende Mitgliederzahl erwartet. Die seit Frühjahr 2018 ausgegebenen neuen Flyer wurden von den anwesenden Mitgliedern sehr positiv bewertet. Desweiteren informierte der Vorstand über die beschlossene Datenschutzrichtlinie zum Schutz der personenbezogenen Mitgliederdaten entsprechend der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Zur Steigerung der öffentlichen Wahrnehmung des Krankenpflegevereins werden für die kommenden Jahre gemeinsame Veranstaltungen mit der katholischen und den evangelischen Kirchengemeinden geplant.
Rechner Walter Knauß konnte von einer stabilen Kassenlage berichten, die eine gute finanzielle Basis auch für die kommenden Jahre darstellt. Die Kassenprüfer Verena Schäfer und Heinz Knödler bescheinigten Herrn Knauß eine einwandfreie Kassenführung und beantragten Vorstand und Rechner für das Jahr 2017 zu entlasten, was die Versammlung einstimmig tat.
Für das verstorbene Vorstandsmitglied Barbara Teschner musste satzungsgemäß eine Nachwahl stattfinden. Bei der anschließenden Wahl wurde Frau Jovanka Jakubovski in offener Abstimmung einstimmig von der Mitgliederversammlung in den Vorstand gewählt. Der langjährige Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Sauter gedachte mit einfühlenden Worten  der allseits beliebten und geschätzten Barbara Teschner, die sich mit großer Hilfsbereitschaft und Lebensfreude in Lorch für die Gemeinschaft einbrachte.
Zum Abschluss der Mitgliederversammlung dankte der Vorstand den anwesenden Mitgliedern für Ihr Kommen und das damit zum Ausdruck gebrachte Interesse an der Entwicklung des Krankenpflegevereins der Gesamtstadt Lorch.
Manfred Wünsche

10 Jahre lang ist Sabine Ohly Pfarramtssekretärin

Bereits 10 Jahre lang ist Sabine Ohly Sekretärin für die Kirchengemeinde Lorch und Weitmars. Ein absoluter Gewinn für die Kirchengemeinde, weil Sabine Ohly mit ihrer freundlichen, herzlichen Art ein Aushängeschild für die Kirchengemeinde ist. Keine Arbeit ist ihr zu viel, das gute Miteinander steht an oberster Stelle und ihr Engagement führt dazu, dass das Gemeindebüro ein Ort ist, an dem sich Menschen willkommen fühlen.
Pfarrer Christof Messerschmidt

Evelyn Hellener geht nächstes Jahr in den Ruhestand

Im nächsten Jahr wird unsere Kirchenpflegerin Evelyn Hellener in Ruhestand gehen. Eine zuverlässige Mitarbeiterin wird uns verlassen. In ihren vielen Dienstjahren hat sie sich durch ihre ausgezeichnete
Fachkenntnis, einer wohltuenden Unaufgeregtheit ausgezeichnet. Sie war dem Wohle der Kirchengemeinde verpflichtet und hat ihre Arbeit korrekt und geräuschlos verrichtet. Evelyn Hellener ist ja nicht nur Kirchenpflegerin in Lorch und Weitmars, sie war es auch in der damals noch selbständigen Gemeinde Weitmars und ist es noch in der Kirchengemeinde Waldhausen. Sie hat mehrere Vorgesetzte tapfer ertragen und mit ihrer Ruhe und Herzlichkeit für eine gute Arbeitsatmosphäre gesorgt. Im neuen Jahr wird sie in einem Gottesdienst verabschiedet werden. Den genauen Termin entnehmen Sie dem Mitteilungsblatt.
Pfarrer Christof Messerschmidt

Wenn der Spiegel überflüssig wird

Pfarrer Christof Messerschmidt ist erneut erfolgreich
beim Preacher Slam!

Zehn Pfarrer bringen Farbe in den schlichten 60er-Jahre-Betonbau der Steigkirche in Bad Cannstatt. Dort geht vor mehr als 300 Besuchern der zweite Stuttgarter Preacher Slam über die Bühne. Mit dabei der Vorjahressieger, Pfarrer Christof Messerschmidt aus Lorch. Der evangelische Prediger überzeugte das Publikum erneut, wird Gruppensieger und steht damit im Finale. Platz zwei heißt es am  Ende, „der Applaus für Manfred Stauß war ein bisschen länger", sagt Messerschmidt, der sich über den Erfolg dennoch freut. Stauß ist Prädikant, also Laienprediger und in der Vergangenheit schon mit unterschiedlichen a-cappella-Gruppen aufgetreten.
Auch der Beifall für Christof Messerschmidt ist groß, wenn er vom Älterwerden spricht. „Kennst du das auch, diesen Schreck am Morgen. Beim Blick in den Spiegel bleibt dir nichts mehr verborgen." Ein Tipp der gut ankommt: ,,Unter den Augen finden sich Ringe und Säcke, am besten du wirfst den Spiegel in die Ecke“
Eingefallen sind ihm die Zeilen,  „weil ich ja selbst demnächst 50 werde“. Er sieht in seinem Beitrag, auch die alternden Politiker dieser Welt, „ob sie Putin, Erdogan, Trump oder Horst Seehofer heißen. Sie treten nicht ab, sie bleiben und bleiben". Die Besucher - unter ihnen eine Lorcher Fangemeinde mit Familie und Freunden - schätzen wie im Vorjahr den Humor in Messerschmidts Beitrag. Damals gewinnt er die Menschen mit einem ungewöhnlichen Vaterunser, ersetzt Substantive durch Wörter, die im Duden neun Stellen weiter hinten stehen. Aus Vater wird Vatikan, aus Ewigkeit Examensangst.
Angst vor solchen Herausforderungen hat Christof Messerschmidt nicht. Er ist längst der Kanzel-Profi, beschränkt sich weiter auf das Wort Gottes. Dieses noch besser an
den Menschen zu bringen, ist Grund für sein weiteres Engagement. Regelmäßig besucht er Fortbildungen im Atelier Sprache in Braunschweig. In der Meisterklasse Predigt geht es etwa um die Dramaturgie der Worte, um die sprachliche Gestaltung und vor allem darum, wie man die Zuhörer auch wirklich erreicht.
Zwischendurch darf es, wie beim Preacher Slam, etwas lockerer sein. Was nicht heißt, dass er für den Wettbewerb 2019 schon gesetzt ist. „Das überlege ich mir  noch“. Der bisherige Erfolg der Veranstaltung ist aber Grund für eine Ausweitung. 2019 wird es erstmals ein gemeinsamer Wettstreit innerhalb der Württembergischen und der Badischen Landeskirche sein, „ein baden-württembergischer Slam also“, sagt Messerschmidt.
Kuno Staudenmaier / Gmünder Tagespost

Die Zuschauer sind die Jury
Der Begriff Preacher Slam ist angelehnt an den Poetry-Slam (deutsch Poesiewettstreit), einen literarischen Vortragswettbewerb, bei dem selbstgeschriebene Texte innerhalb einer bestimmten Zeit einem Publikum vorgetragen werden. Die Zuhörer küren anschließend den Sieger. Ausschlaggebend ist dabei, dass der Textvortrag durch eine bewusste Selbstinszenierung des Vortragenden ergänzt wird. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich in den 1990er Jahren weltweit. kust