Gedankengang von Lorch

Rechtzeitig zur Remstalgartenschau ist der Gedankengang von Lorch fertig geworden. In einer ökumenischen Sitzung der beiden Kirchengemeinderäte der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde von Lorch entstand die Idee, die Kirchengebäude der Stadt mit einem Gedankengang zu verbinden. Jetzt sind Klosterkirche, St. Konrad und die Stadtkirche durch einen Weg miteinander verbunden. Außerdem stehen Stelen am Bäderbrunnen, am Bahnhof und auf dem Weg zum Kloster. An jeder Stele wird ausgehend von einem Bibelwort ein Gedanke formuliert und Fragen zum Nachdenken gestellt. Wer den Weg geht, setzt sich mit sich, mit Gott und der Welt auseinander. Der Gedankengang kann vom Kloster beginnend bis zur Stadtkirche oder auch umgekehrt gegangen werden. Besucher der Stadt mögen so den Weg ins Kloster und umgekehrt Klosterbesuchende auch den Weg in die Stadt finden.
Die offizielle Erstbegehung findet am 02.06.2019 im Anschluss an den ökumenischen Gottesdienst (10:30 Uhr) auf dem Kirchhof der Stadtkirche Lorch statt.

Flyer Gedankengang
Bilder zum Gedankenweg sehen Sie hier!

Ein Tisch auf dem Kirchhof Lorch lädt ein

Neben dem Labyrinth ist ein weiteres Highlight auf dem Kirchhof rund um die Stadtkirche Lorch fertigstellt. Ein großer Tisch, an dem mindestens 12 Personen Platz haben. Ein Möglichkeit, sich einfach auszuruhen und  sein Vesper zu genießen. Aber er soll  auch ein Tisch des Teilens sein. Man trifft sich und teilt das mitgebrachte Essen. Das wird während der Remstalgartenschau regelmäßig angeboten werden.
Außerdem hat der Tisch eine beschreibare Steinplatte in der Mitte. Darauf sollen Fragen oder Satzanfänge notiert werden (Bevor ich sterbe …, wenn ich Gott treffe, frage ich ihn ..., wie siehts im Himmel aus ...) die dann von den Besuchern vervollständigt werden. Die Notizen werden dokumentiert und dann im Laufe der Remstalgartenschau in der Stadtkirche auf Fotos ausgestellt werden.
Den Kirchhof noch mehr als Platz der Begegnung mit sich mit anderen mit Gott zu gestalten, ist das Anliegen der Kirchengemeinde Lorch und Weitmars bei den Sanierungsarbeiten gewesen.