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Kirchenmusik der Ev. Kirchengemeinde Lorch.

Verena Rothaupt ist jetzt Kirchenmusikdirektorin!

Engagierte Kantorin sorgt für Lorcher Singgespür
Geliebt, geschätzt und endlich hochoffiziell anerkannt in ihrem Können. So lässt sich ihre Arbeit am besten umreißen. Es geht um Verena Rothaupt, bisher „nur“ Kantorin, seit 29. April 2018 Kirchenmusikdirektorin. Ein Titel, der aus Sicht der Lorcher Kirchengemeinde schon lange fällig war. Aber wie Matthias Hanke, Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche Württemberg, bei der Überreichung schmunzelnd bemerkte: „KMD lässt sich auch übersetzen mit 'kann manchmal dauern'.“

Diesen Ehrentitel, durch Landesbischof Frank Otfried July verliehen, erhält Verena Rothaupt für ihr Engagement in der Kirchenmusik. Ein kurzes Wort für ihre vielfältigen Arbeitsfelder, denn Rothaupt gibt sich nicht schnell zufrieden. Das afrikanische Sprichwort „wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, können sie die Welt verändern“, scheint ihr Motto zu sein. Bei den kleinen Leuten setzt ihr Engagement ein. In engem Kontakt mit Kindergärten, -tagesstätten und Grundschule sorgt Verena Rothaupt dafür, dass jedes Kind singen kann und will, dass Tonreinheit und Rhythmusempfinden geschult werden. Sie arbeitet nach der Ward-Methode, die vor hundert Jahren von einer Amerikanerin erfunden wurde. Das Ergebnis: Freude am gemeinsamen Singen und gut geschulte Stimmen. Die Kinder lernen von klein auf, dass Singen ein ganz normaler Teil des Lebens ist.

Der Erfolg ihrer Arbeit lässt sich an den verschiedenen Chören ablesen, die Verena Rothaupt in der Kantorei Lorch aufgebaut hat. Wer einmal dabei war, bleibt mit Begeisterung länger. Doch Chorleitung und Orgelspiel sind nicht alles. Voller Bewunderung schaut die Landeskirche auf die Lorcher Stadtkirche, weil Verena Rothaupt in enger Zusammenarbeit mit den Pfarrern auch Einfluss auf die Gestaltung von Gottesdiensten nimmt. Sie setzt Taufsprüche in Musik um, die dann aktiv vom Kinderchor bei diesem Anlass gesungen werden. Sie hat Psalmlieder für das Jahr und mit Pfarrer Christof Messerschmidt gemeinsam ein Passionsoratorium geschrieben.

Neben vielen offiziellen Grußworten übernahm Christoph Messerschmidt die Verlesung des Grußwortes von Dekanin Ursula Richter. Sie lobte im Besonderen das Lorcher Kirchenliederbuch, dass die frischgebackene Kirchenmusikdirektorin zusammengestellt hat. Dass sie sowohl von Vertretern der Stadt, Kindereinrichtungen, Grundschule und Kirchen sehr geschätzt wird, liegt laut Dekanin Richter daran, dass sie mit viel Freude, Witz und Charme ihr Engagement absolviert.

Gise Kayser-Gantner, Freie Journalistin